Die Kernelcrash Restbussimulation



I am the Kernel - mehr ist nicht herauszubekommen über die Person, die uns dieses Projekt (und viele andere mehr, nicht nur für den TI-99/4A) gegeben hat. Wer auch immer es ist, legt großen Wert darauf, anonym zu bleiben, also soll der Hinweis reichen, daß die Adresse lt. WHOIS ein Parkplatz vor einem Bürogebäude in Florida ist, wo man Büroflächen (sic!) mieten kann.

Alles was man braucht, ist ein ST 32Bit Development-Board mit dem STM32F407VGT6 Chip drauf, samt SD-Kartenslot und USB-C Anschluss. Das bekommt man bei ebay oder den 40 Räubern für weniger als 15 Euro. ... na gut - noch 3 Taster, aber: what the heck!

Die VG-Version hat mehr Flash-Speicher als die VE (1MB zu 512KB), aber die tut es auch, denn beide verfügen über 192K RAM (was, nebenbei gesagt, nicht besonders viel für diese MCUs ist - die echten 'Brummer' haben auch mal 1MB RAM - auch beim TI muss man sich einschränken, wenn man z.B. versucht, SAMS oder so zu emulieren, aber es steht einem ja frei, einen 'fetteren' Chip einzusetzen). Diese Chips gehören zur Klasse der 'STM32 high performance MCUs', die Taktfrequenz liegt bei 168 MHz, das Flash arbeitet ohne Waitstates. Eigentlich eine Schande, diesen Chip hier einzusetzen, denn so Sachen wie FPU, DSP, I2S, Crypto-Hardware, 10/100 MBit Ethernet, 12 Bit DACs und ADCs undsoweiterundsofort bleiben einfach liegen... oder? Hier liegt ein großes Potential für nützliche Erweiterungen der TI-99/4A I/O-Funktionen!

Ach ja - 'offiziell' heiß das Ding 'ti994a-rom-grom-ram-and-floppy-emulator' - aber das stimmt gar nicht, denn es wird auch eine p-Code Simulation bereitgestellt.

Konzept - Alles Software!

Das Konzept ist das weitreichendste, komplexeste und gleichzeitig 'einfachste' bezüglich eines TI-99/4A-Sidecars, das mir bislang begegnet ist: Der Controller lauscht permanent auf den Bus und interpretiert, was er da sieht. So wird z.B. die Adressierung der 32K RAM im TI erkannt, und entweder das betr. Byte aus dem internen RAM auf den Bus gepackt, oder im internen RAM gespeichert. Wird ein CRU-Bit gesetzt, wird das intern gemerkt, und wenn auf den DSR-Bereich zugegriffen wird, so wird anhand der 'Software-CRU' das passende Datenbyte auf den Bus gelegt. Gleiches gilt für den Zugriff auf den Floppy-Controller, der ebenfalls simuliert wird (sind ja auch wieder nur Speicherstellen!) und natürlich für alles andere, was die TMS9900-CPU auf dem Erweiterungsport anstellen kann!
Und so ganz nebenbei haben wir da noch eine SD-Karte, auf der sich DSRs, Cartridges, p-Code Dumps etc.pp. befinden können, die wie üblich(?) auf dem PC als ganz normale Files verwaltet werden.

ABER - und jetzt kommt das unvermeidliche 'aber': das alles basiert auf einer komplexen Analyse der Logikpegel, die sich auf dem Erweiterungsport austoben, und ich mag mir aktuell die dazu notwendige State-Machine nicht vorstellen... Naja, mal sehen ob ich die Software bauen kann und wo ich die ROM-Files herbekomme - aber das sollte schon irgendwie klappen... neben dem Board (und den Tastern samt PCB) braucht man keine weitere Hardware!

Umsetzung

Stay tuned!

Kontakt:
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Fast alle Bilder auf dieser Seite stammen von kernelcrash.com und werden sukzessive durch eigene ersetzt.
Findet ihr meine anderswo, wurden sie hier geklaut!
Letzte Aktualisierung:
2025-11-24 CW